• 3. Tag – Fes nach Medlib

    Früh gings los, zuerst alles auf Hauptstrasse bis zur ersten Regularity, die uns wieder einmal einen Berg hochjagte. Eine zweite führte uns in eine Tagesmine, wo wir über Kies hoch und runter fuhren, schwierig, weil das Auto auf Kies rutscht, was gefährlich ist, da es neben der Strasse steil und weit hinunter……….

    Nach einem kürzesten Kaffeehalt erreichten wir bald die Wüste, Steinwüste müsste man sagen. Auch hier eine Regularity, über unwegsame Steinstrassen, und das mit 50 km/h, aber mit dem Chevy kein Problem und – hurra – eine Sekunde neben der Idealzeit. Zurück zur Hauptstrasse wurde es richtig spektakulär, wir fuhren durch einen grandiosen Canyon, Steilwände links und rechts, rötliche Felsen, sogar ein Dorf ist zu finden, dass an den Felsen klebt. Ueber eine wackelige Holzbrücke, ohne Geländer, querten wir das Wadi – mit Wasser – und zurück auf die Hautpstrasse und ab ins Hotel. Vorfreude aufs Pool, na ja, in dieses grüne Algenwasser wird sich niemand getrauen.

    Also, ab zur Tankstelle, wo wir DIE Attraktion sind, zum Bankomaten – nur VISA funktioniert – und zurück ins Hotel. Stöff kümmert sich ums Auto, ich mache die Wäsche 😩.

    Das Hotel – von Aussen ein Prachtspalast – innen sehr arabisch und dunkel gehalten – klar weshalb, aussen hui, innen ….

    Nachtrag: Neben schönen Landschaften mussten wir 3 Schildkröten, 1 Katze, 1 Hund und 1 Schaf (ganz knapp) ausweichen 🙈

    Wurde immer tiefer und die Wände steiler
    War ein guter Tag heute, einige Positionen gutgemacht
    Wenn Du 120 Liter tankst wundern und freuen sich die Tankwarte
    Canyon mit Burg
    Donkeys do have road sense!
    Ein Tal war ziemlich ausgebrannt
  • 2. Tag – M‘Diq nach Fes

    Die Idee der Rallys von Hero ist, möglichst solche Routen zu finden, die man als Touri nie fahren würde, und dies haben sie gestern (ja, ich kam nicht mehr dazu, etwas zu schreiben) erfolgreich getan. Ich erspare Euch die Details zur Fahrtstrecke, abgesehen davon, dass wir uns bei einer Regularity verfahren haben und deshalb in der Rangliste zurückgefallen sind.

    Eindrücklich ist die Gegend, die zwischen karg und fruchtbar ständig wechselt, viele Olivenbäume säumten den Weg und, leider, auch viel Abfall. Dies ist wirklich erschreckend, aller Abfall in den Bach, in den Strassenrand, aufs Feld, in den Garten und – siehe Foto! Jammerschade!

    Herzerwärmend dafür der Jubel und das Winken der Kinder, die mega Freude haben, wenn wieder so ein merkwürdiges Auto vorbeifährt. Ein breites Lachen, Geschrei, wunderbar!

    Obwohl wir abends spät ankamen reichte es noch für einen kurzen Sprung ins Pool. Nach dem Essen waren wir aber so müde, dass wir um 2200 Uhr ins Bett fielen, durchgeschlafen bis 0630!

    FOTOS folgen, sobald ich ein vernünftiges Internat habe.

    Das war noch nicht das Schlimmste, um in ein Dorf zu gelangen mussten wir buchstäblich durch Abfall fahren
  • 1.Tag, Malaga – M‘Diq

    Um 1000 Uhr gings los, und wie! Das Hinterland von Malaga ist steil und kurvig, also rauf, runter, rauf, runter, Kurve links, Kurve rechts, und das mit einem Wagen ohne Servo, bestes Krafttraining!

    Dazu drei Regularities (eine gewisse Distanz mit einer vorgeschriebenen Durchschnitts-Geschwindigkeit fahren), auf kurvigsten, schlechten Strassen, und auf solchen einen Schnitt von 40 km/h hinlegen – nicht ganz einfach. Immerhin, das erste Mal 5, dann 7 und 10 Sekunden zu früh…

    Danach gings zur Fähre, in welche die Autos auf engstem Raum parkiert werden mussten, einige wieder raus und dann rückwärts rein…, ein Amerikaner hatte den Pass im Hotel vergessen, was zu weiteren Problemen führte, aber schliesslich waren alle an Bord, wo es anstehen hiess, um den Pass zu stempeln.

    Nach Deboarding in Tanger fahren wir im Dunkeln entlang der Küste, was sehr tricky ist, da in den Dörfchen und Städte, die wir durchqueren, die Fussgänger ohne zu schauen über die Strasse laufen, gefährlich!! Wir passieren Ceuta und kommen um 2200 im Hotel an, schade, sehr schön am Meer gelegen, Pool, aber morgen gehts bereits um 0835 weiter.

  • Sonntag, letzter Tag bevor es ernst wird…

    Wir müssen die Monits (Tripmaster, zeigt, wie weit man gefahrenist) kalibrieren, dazu fährt man eine bekannte Strecke und schaut, ob was angezeigt wird mit der Realität übereinstimmt, zum Glück stimmte es, denn wir hätten nicht gewusst, wie kalibrieren 😬.

    Der Ford De Luxe Fordor hat bereits den Geist aufgegeben (Motor kaputt), so dass das zutiefst betrübten Team bereits zurückreisen muss.

    Dann, „Scrutineering“, es wird geprüft, ob alles Notwendige im Auto vorhanden ist, auch das, geschafft. Zur Belohnung erhalten wir die Roadbooks, die Stöff und ich studieren. Wir staunen über andere Teams, die Stunden über dem Buch verbringen, machen wir was falsch? Oder lernen die die Tulips auswendig? Wir werden sehen. Es beginnt auf jeden Fall mit einem harten Tag. Also, nochmals ins Pool, dann welcome dinner und ein bequemes Bett.

  • Ankunft in Malaga (Samstag, 17.9.22)

    Heute morgen stand ich 30 Minuten am Fast (!) Bag Drop an (3 Schalter offen) und 25 Minuten an der Security, aber schliesslich schafften wir es beide ins Flugzeug, bis auf den letzten Platz besetzt.

    Das Auto erwartete uns brav auf dem Parkplatz in bester Gesellschaft von anderen Oldtimern, startete auf den ersten Kick und alle Instrumente, Ersatzteile etc. sind tatsächlich vorhanden.

    Das Hotel ist schön, sehr ruhig gelegen (höre Video 😩), aber mit Meeranschluss. So spazierten wir abends dem Strand entlang und genossen einen Turbo.

    Morgen geht es weiter mit Studieren der Roadbooks, Ueberprüfung der Autos, Tanken etc.

  • Vorbereitung auf die Sahara Challenge (Rally)

    Nach dem abenteuerlichen Rally von Peking nach Paris nehme ich zusammen mit Christopher Oechsle (Stöff) die nächste Herausforderung an, die Sahara Challenge. Sie startet in Malaga und führt uns dann durch die marokkanische Sahara (Route: http://www.endurorally.com/events/sahara-challenge/ ) und zurück nach Malaga.

    Wir fahren nicht mit unserem treuen Riley, sondern mit einem Chevrolet Fangio Coupé 1938, welcher Stöff gehört, falls er denn in Malaga eingetroffen ist (nach Brexit ist dies alles andere als sicher). Wir fahren mit der Nummer 14 (13 existiert nicht).

    Ich werde wie 2019 einen möglichst täglichen Blog schreiben und mit Fotos ausschmücken, wer Lust hat, möge uns folgen … :-))

    Unser Auto: Chevrolet Fangio Coupé 1939