Während im „Unterland“ die Leute sehr freundlich waren und die Kinder uns zujubelten, war die freundliche Stimmung oben im Atlas nicht mehr so erfreulich. Jungs schmeissen Steine nach dem Auto und einige Leute – nicht alle – schauen uns mit finsterer Miene nach.
Die Wüste ist das Land der Berber, konservativer als in den Städten (Verhüllung), aber auch farbenfreudiger.

Marokko ist sehr vielfältig, selbst in der Wüste finden sich immer wieder grüne Flecken. Wer sich die Sahara als Sandwüste vorstellt, liegt falsch, der grösste Teil ist Steinwüste, Sanddünen finden sich eigentlich nur in der Nähe von Merzouga.


Die Strassen in Marokko sind grösstenteils ziemlich gut. Die Ausnahmen sind Strassen, die in der Mitte einen Asphalt-Bereich haben, der auf der Seite ausfranst und Platz für 1 1/2 Autos hat. So weichen halt beide mit den äusseren Rädern aufs Kies. Wenn man überholen will, kurz hupen, und die Fahrer weichen brav nach rechts aus.

Die Fahrt am letzten Tag von Jerez nach Malaga war phantastisch, eine wundervolle Gegend mit herzigen Dörfern, alles ganz in weiss.

Und noch eine traurige Notiz: good bye meine geliebten Schuhe, nach Peking to Paris und Sahara Challenge sowie 2 Bootsreisen und vielen Kilometern zu Fuss, haben sie ihr Leben in Malaga ausgehaucht.
