5. Tag: Erfoud nach Merzouga

Endlich ausschlafen, frühstücken, tanken, schwimmen, Roadbook lesen, ein paar Früchte verspeisen und los gehts um 1317 Uhr. Ein kurze Anfahrt zum Lac Dayet, wo allerdings kein Lac ist und dann gehts los mit 4 Speed Sections. Es geht quer durch die Wüste, teils Strässchen, teils Pfad, teils Sand. Wir sind gut im Rennen, die ersten drei schaffen wir mehr oder weniger in der Zeit, die vierte geht los, der Konkurrent vor uns ist langsamer, wir überholen links, wow, ein Graben, das war hart…

1o Sekunden später stoppt Stöffe den Wagen, irgendetwas ist nicht gut. Wir schauen, oh Graus, ein Rad schaut nach links, das andere nach rechts. Wir müssen die Mechaniker rufen, abwarten. Eine Bedouinin mit Tochter fragt nach Essen, wir geben ihr ein paar Migros-Riegel und warten. Genau nach unserem Pannen-Ort ist eine kleine Sandbank, die uns beim Warten die Zeit verkürzt. Der Opel, der Healy, der Mercedes, die bleiben alle stecken und müssen von der Crew aus dem Sand gezogen werden.

Kurz darauf kommen unsere Mechaniker und können die Spurstange wieder richten. Es geht weiter, langsam. Im Camp – dazu nachher mehr – stellen wir fest, dass die Platte, wo die Stossdämpfer befestigt sind, gebrochen sind. Was nun? Ein Begleiter organisiert ein Mechanikerteam aus der nahen Garage, die alles ausbauen, um 2000 Uhr in die Garage fahren und uns um 2400 wecken – alles repariert. Es gibt noch ein kleines Palaver auf Arabisch über den Preis, der wird von unserem marokkanischen Helfer heruntergehandelt, trotzdem, alle sind zufrieden.

Zum Camp: Mitten im Sand, daher ist alles mit Teppichen ausgelegt, an die Hunderte. Wir wohnen in „Zelten“, das heisst, Kabäuschen aus Tüchern, mit zwei Betten, WC und Dusche. Traumhaft. Das Camp bietet kühles Bier, Cola, Wasser und einen schönen Blick auf die Sanddünen. Abends nach dem Essen ist dann noch Showtime einer Trommlertruppe.

Wir schlafen gut, müde wie wir sind.

Schaden begutachten, aufbocken
Was wäre ohne Mechaniker (die wirklich gut sind)
Eingang zum Camp
Links und rechts gehen die Wohnstrassen zu den Zelten weg
Blick in die Dünen
Sitzplatz mit Feuerstelle im Camp

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